04/21/2021

Forschung auf hohem Niveau und weiterem Wachstum

Trotz des wirtschaftlich schwierigen Jahres 2020 wächst die Forschung an der Forschung Burgenland und der FH Burgenland deutlich. Das zeigen auch zwei wichtige Investitionen im Bereich Technologie und Innovation. Das low-tech Gebäude „Lowergetikum“ am Standort Pinkafeld wird im Herbst 2021 fertiggestellt und für den Bau des „Digital Security Living Lab“ am Campus Eisenstadt fällt demnächst der Startschuss. Wie stark die Intensität der Forschungsak-tivitäten ist, zeigt auch der aktuelle Leistungskatalog „schwarz auf weiß“.

Das Wachstum der Forschung steigt weiter an: Forschung Burgenland-Geschäftsführer Marcus Keding, FH Burgenland-Geschäftsführer Georg Pehm, Vizerektorin für Forschung und Innovation Silvia Ettl-Huber mit dem aktuellen Leistungskatalog

 

Eisenstadt, 28. April 2021 – Die Forschung Burgenland, ein Tochterunternehmen der FH Burgenland, zieht positive Bilanz, trotz der vielen Herausforderungen, die das Jahr 2020 mitsichbrachte. Beliefen sich die Forschungserlöse im Vorjahr noch knapp unter 4 Millionen Euro, wurde zuletzt diese Hürde geknackt. „In unseren Kernfeldern Energie, Gebäudetechnik und IT forschen wir auf internationalem Niveau, mit renommierten und starken Partnern“, erklärt Forschung Burgenland-Geschäftsführer Marcus Keding.

 

Neuer Bericht macht Leistung sichtbar

Aufschluss über die volle Bandbreite und Intensität der Forschungsaktivitäten an der Forschung Burgenland und der FH Burgenland gibt der druckfrisch erschienene Leistungskatalog auf knapp 100 Seiten. Er zeigt alle Forschungsprojekte im Jahr 2020 aus den drei Forschungscentern (Center for Building Technologie, Center for Energy and Environmetal Technology, Center for Cloud and CPS Security) und den fünf Departments der FH.

Die Forscherinnen und Forscher haben im vergangenen Jahr an insgesamt 86 Projekten gearbeitet. „Wir sind als Partner des Green Energy Labs, welches vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der ‚Vorzeigeregion Energie‘ gefördert wird, genauso mit dabei wie auch in einem über die FFG geförderten Programm Digital Innovation Hub“, erläutert Keding den Umfang der Projekte.

Darüber hinaus teste man neueste Technologien im Rahmen von großen Forschungsprojekten mit europäischen Partnern. „Wir arbeiten intensiv daran, die künftige Forschungsinfrastruktur in Pinkafeld und Eisenstadt zu nutzen, um neue, zukunftsträchtige Forschungsfelder im Bereich Low-Tech-Building und Cyber Security zu erschließen“, führt Keding weiter aus: „Dadurch sind und bleiben wir vor allem für Unternehmen ein attraktiver Forschungspartner.“ Auch burgenländische Unternehmen profitieren vom Know-How und der Infrastruktur. Sichtbar wird das vor allem durch den Ausbau des Gebäudetechnik-Clusters in Pinkafeld oder in den gemeinsamen Forschungsprojekten mit der Energie Burgenland.

 

Top Ergebnis auch für Qualitätsmanagement

Die hohe Qualität der Forschung bestätigt auch ein kürzlich durchgeführtes Audit an der FH Burgenland und den Tochterunternehmen. Eine international besetzte, unabhängige Expert*innen-Gruppe stellte in diesem Zusammenhang ein mehr als positives Zeugnis aus. Das Gutachten bestätigt vor allem das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Demnach konnten die „hoch motivierten Verantwortlichen wie auch Mitarbeitenden in der Forschung überzeugen“, erläutert FH-Geschäftsführer Georg Pehm. Besonders hervorgehoben wurde auch die gute Zusammenarbeit innerhalb der Organisationen: „Zwischen Forschung Burgenland und der Fachhochschule passt kein Blatt Papier – so eng sind die strategischen Ziele abgestimmt“, sagt Pehm.

„Das vorliegende Ergebnis bestärkt uns darin, mit dem gewonnenen Knowhow und viel Teamgeist weiterzuarbeiten und als Vorzeigemodell in der Anwedungsorientierten Forschung auch über die Landesgrenzen hinaus aufzutreten“, betont Vize-Rektorin für Forschung und Innovation Silvia Ettl-Huber.

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Bildunterschrift: Das Wachstum der Forschung wächst weiter an: Forschung Burgenland-Geschäftsführer Marcus Keding, FH Burgenland-Geschäftsführer Georg Pehm, Vizerektorin für Forschung und Innovation Silvia Ettl-Huber mit dem aktuellen Leistungskatalog

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