Cybersecurity

Neue technologische Trends wie Industrie 4.0, das Internet der Dinge (IoT), smart-meter und smart-Citys sind zurzeit in aller Munde. Diese Anwendungsfelder haben gemeinsam, dass große Mengen an Sensordaten gesammelt werden, die an einer logisch zentralen Stelle gespeichert und verarbeitet werden. Von solchen Speicher- und Verarbeitungseinheiten werden Flexibilität und Skalierbarkeit verlangt, was die Cloud zu einem idealen Kandidaten dafür macht. Solche Systeme, vom Sensor bis zur Cloud, werden oft als „Cyber Physical Systems (CPS)“ bzw. im Fall von Industrie 4.0 als „Cyber Physical Production Systems (CPPS)“ bezeichnet. Auch Cloud Computing, als zentraler Bestandteil solcher CPS, unterliegt einem steten Wandel, um den Anforderungen der oben genannten neuen Trends gerecht zu werden.

Cloud Computing wurde traditionell als Service zur Virtualisierung in isolierten Rechenzentren betrachtet. Insbesondere um den wachsenden Bedarf an Skalierbarkeit und Flexibilität der neuen Trends zu entsprechen, ergeben sich spezifische Themen, wie das dynamische Einbinden von Ressourcen dritter. Dritte sind oft so genannte Public Cloud Infrastrukturen, die bis dato eher für weniger kritische Applikationen aus dem privaten Sektor verwendet wurden. Das heißt, die erweiterte Skalierbarkeit und Flexibilität wird oft zu Lasten von Sicherheit und Transparenz erreicht. Um solche Herausforderungen zu bewerkstelligen, bedarf es interdisziplinärer Forschungsarbeit, die Sicherheit und deren Abhängigkeiten betrachtet.

  • Algorithmen und Implementationen von sicherer und autonom agierenden Cloud-basierenden „Cyber Phyiscal Systems“
  • Modelle, Algorithmen und Implementationen zum Monitoren von sicherheitsrelevanten Kenngrößen sowie deren Abhängigkeiten
  • Entwurf und Entwicklung von IoT Applikationen und Cloud Speicher Systemen für Digitalisierung und Automatisierungsszenarien
  • Risikobewertungen