Gesunde MitarbeiterInnen – Gesunder Betrieb!

Stärkung der psychosozialen Gesundheit von MitarbeiterInnen in burgenländischen Unternehmen anhand des Sozialkapital- und Resilienzansatzes 

Psychosoziale Belastungen stellen mittlerweile eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit, Krankenstände und Frühpensionierungen dar. Ungünstige betriebliche Anforderungen, Organisations- und Kommunikationsstrukturen sowie mangelnde Partizipationsmöglichkeiten beeinflussen die psychosoziale Gesundheit. Vor allem aber auch die Beziehungen zu KollegInnen und Führungskräften spielen für das Wohlbefinden und die Motivation der MitarbeiterInnen eine zentrale Rolle.

Im Rahmen des Projektes „Gesunde MitarbeiterInnen - Gesunder Betrieb!“ widmet sich die Forschung Burgenland dem Thema der Betrieblichen Gesundheitsförderung mit speziellem Fokus auf der psychosozialen Gesundheit von MitarbeiterInnen. Letztere wird unter dem Blickwinkel des Sozialkapitalansatzes nach Badura und dem Resilienzansatz betrachtet. Dazu werden das psychosoziale Gesundheitskapital der teilnehmenden Betriebe in Anlehnung an den Sozialkapitalansatz nach Badura und der Resilienzansatz als wissenschaftliche Grundlagen herangezogen.

Das Projekt „Gesunde MitarbeiterInnen - Gesunder Betrieb!“ wird modellhaft in folgenden fünf burgenländischen Betrieben unterschiedlicher Branchen durchgeführt:

·       Krankenhaus Oberpullendorf (KRAGES)

·       Rotes Kreuz Burgenland

·       Schloffer GmbH

·       Vamos

·       Vossen GmbH & Co. KG

Zentrales Ziel ist es, das psychosoziale Gesundheitskapital der fünf Modellbetriebe sowie die Resilienz deren MitarbeiterInnen und Führungskräfte zu steigern, um so psychosoziale Belastungen zu reduzieren. Im Fokus des Projektes stehen sowohl verhaltensbezogene und resilienzstärkende Angebote als auch verhältnisorientierte Maßnahmen, bei denen nachhaltige organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Im Rahmen der Maßnahmenplanung wird auf einen niederschwelligen gender- und alterssensiblen sowie diversitätsorientierten Zugang zu den MitarbeiterInnen und Führungskräften geachtet. Das systematische Vorgehen des Projektes orientiert sich am Public Health Action Cycle mit den Phasen Diagnose, Planung, Umsetzung und Evaluation.

Zusätzlich soll ein interorganisationales Netzwerk aufgebaut werden, welches vor allem dazu dient, gemeinsam zu lernen, Synergien und Ressourcen optimal zu nutzen und durch die Zusammenarbeit neues Wissen zu generieren.

Projektzeitraum: 01. Mai 2016 - 30. April 2019

 

 

Fördergeber

Finanziert aus Mitteln des Landesgesundheitsförderungsfonds Burgenland

Projektmitarbeiter und Projektleiter

Projektleiter

Projektmitarbeiter

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