Burgenländischer Gesundheitsbericht 2012

Im Jahr 2012 verfasste die Fachhochschule Burgenland, Department Gesundheit, den 3. Burgenländischen Gesundheitsbericht. Ziel war es, erstmalig einen determinantenorientierten Bericht mit dem Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung zu erstellen.  Einen Schwerpunkt bildete das Thema der Kinder- und Jugendgesundheit im Burgenland. Ziel des Forschungsprojektes war es, im Sinne des Konzeptes der Integrierten Gesundheitsberichterstattung (Süß et al. 2004) sowohl politische AkteurInnen  als auch VertreterInnen von Gesundheits- und Krankenversorgungseinrichtungen des Landes in den Prozess der Gesundheitsberichterstattung miteinzubinden, um die Akzeptanz des Berichtes zu erhöhen.

Ein Merkmal des Burgenländischen Gesundheitsberichtes 2012 ist der Methodenmix. Neben der Analyse von Routinedaten aus dem Versorgungsbereich wurden erstmalig über das System „Business Intelligence im Gesundheitswesen“ (BIG) Kennzahlen der intra- und extramuralen Versorgung in den Gesundheitsbericht eingebaut.

Zudem wurde aufgrund der Schwerpunktsetzung eine quantitative Eltern-Kind-Befragung im Bezirk Oberwart durchgeführt. Zusätzlich fanden Fokusgruppen statt. Abgerundet wurde das Methodenspektrum durch eine gesundheitsökonomische Bewertung von mit burgenländischen Stakeholdern entwickelten Gesundheitsförderungsmaßnahmenempfehlungen.

Im Burgenland liegt erstmalig ein umfassender, determinantenorientierter Public Health Bericht vor.

Der Burgenländische Gesundheitsbericht 2012 gibt Auskunft über die Gesundheitssituation und -versorgung der burgenländischen Bevölkerung. Der Bericht hat innerhalb des Burgenlandes eine wichtige Informations-, Evaluations- und Monitoringfunktion und stellt die Basis für eine bedarfsgerechte Gesundheitspolitik dar.

Ein Kernergebnis des Berichts sind die gesundheitsökonomisch bewerteten Gesundheitsförderungsmaßnahmenempfehlungen. Diese bieten eine wertvolle  Unterstützung bei der Auswahl und Bewertung effizienter Gesundheitsförderungsinterventionen. So stellen die gesundheitsökonomisch bewerteten Maßnahmen einen wichtigen Aktionsrahmen für die Landeszielsteuerungskommission dar.

Auftraggeber

Projektmitarbeiter und Projektleiter

Projektleiter

Projektmitarbeiter

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