Metallhydrid-Technologien für verlustfreie saisonale Wärmespeicherung

Um den Anteil von Wärme durch solarthermische Anlagen zur Deckung des energetischen Endenergieverbrauchs in Österreich zu erhöhen, ist die Entwicklung verbesserter Speicherkonzepte erforderlich. Besonders interessant sind dabei Technologien, die es erlauben, die solare Wärme des Sommers für den Winter verlustfrei zu speichern. Im Gegensatz zu sensiblen bzw. Latent-Wärmespeichern bieten reversible thermochemische Wärmespeicher den Vorteil, die Wärme als Reaktionswärme unbegrenzt lange zu speichern. Dies erfordert eine reversible chemische Reaktion bzw. ein thermodynamisches Gleichgewichtssystem wie es zum Beispiel Wasserstoff mit geeigneten metallischen Verbindungen oder Kompositen zu bilden vermag. Innerhalb des Projektes wurde auf Basis simulationstechnischer Untersuchungen sondiert, wie eine Nutzung von Metallhydriden als thermochemische Langzeit-Wärmespeicher in Kombination mit solarthermischen Anlagen für ein Einfamilienhaus nach aktuellem Baustandard möglich ist. Primäres Ziel war eine erste grobe Abschätzung der technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. Erfordernisse einer solchen Technologie. Da es derzeit keine wesentliche Wasserstoff-Infrastruktur gibt, wurde ein autarkes Metallhydrid-Wärmespeicherkonzept – im Grunde eine Metallhydrid-Wärmepumpe – betrachtet. Die detaillierte Konstruktionsplanung eines Wärmespeicherkonzepts bzw. der Bau eines Prototyps und dessen experimentelle Demonstration waren deklarierte Nicht-Ziele.

Projektdauer: 10/2015 – 03/2017

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