IrON Eisenstadt - Multifunktionale Energienetzwerke zur Versorgung von Stadtgebieten

Das Untersuchungsgebiet des vorliegenden Projektes setzt sich aus einem Stadtquartier von Eisenstadt zusammen, wobei ein besonderes Augenmerk auf den dort befindlichen liegenden Gewerbepark gelegt wird. Der Gewerbepark stellt auch den Dreh- & Angelpunkt des Forschungsprojektes dar, von dem sich das übergreifende Konzept ableiten lässt. Aufgrund des hohen Energieverbrauchs bietet es sich an, ein Energiekonzept für das Gewerbegebiet zu erstellen und flächendeckend in Richtung der umliegenden Stadt zu erweitern.
Durch die energetische Vernetzung von dem im Zentrum stehenden Gewerbepark mit der Stadt, entsteht ein Smart City-Verbund, der sich durch folgende Teilaspekte auszeichnet bzw. charakterisieren lässt:
(1) Die hohe Kundenzahl des Gewerbeparks ist der Auslöser für ein hohes Mobilitäts-aufkommen, bei dem heute in den meisten Fällen noch Privat-PKWs ihren Einsatz finden. Neue Mobilitätskonzepte in Kombination mit neuen Geschäftsmodellen für E-Mobilität sind daher notwendig.
(2) Die Abstimmung des elektrischen Energieverbrauchs auf die lokal vorkommende erneuerbare Erzeugung bietet ein hohes Potential zur Integration erneuerbarer Energiequellen und darüber hinaus den lokalen Energieaustausch zu forcieren. Dazu ist es notwendig die vorhandenen IKT-Einzellösungen intelligent für das gesamte Betrachtungsgebiet zu verknüpfen bzw. zu erweitern.
(3) Der Gewerbepark zeichnet sich durch einen hohen Wärme- und Kältebedarf aus, dessen Deckung mit einem hohen Energieaufwand verbunden ist. Durch die Einbindung der lokal vorhandenen erneuerbaren Erzeugung ist in Kombination eines „power to heat“ oder „power to cold“ Ansatzes eine umweltschonende Deckung dieses Energiebedarfs möglich.
Aufgrund dieser Aspekte bildet der Gewerbepark ein energetisches, verkehrs- sowie kommunikationstechnisches Zentrum der Stadt und stellt damit einen intelligenten Verknüpfungspunkt bzw. Ausgangspunkt für intelligente Maßnahmen in den Bereichen Transport (Mobilität), Energie und IKT dar. Im Rahmen dieses Smart-City-Einstiegsprojektes sollen Szenarien und Methoden entwickelt und analysiert werden, wie das Gewerbegebiet hinsichtlich der Rolle als Technologiedrehscheibe der Stadt optimiert werden kann.
Innerhalb des Projektes entstehen Konzepte, die zur Realisierung der oben angeführten Punkte beitragen. Es soll ein umfassender Partizipationsprozess gestartet werden, der jedenfalls die Einbindung der relevanten Stakeholder und betroffenen Akteursgruppen der Stadt vorsieht.

Projektdauer: 03/2017 - 02/2018

Fördergeber, Forschungs- und Kooperationspartner

Fördergeber

Projektpartner

Forschungspartner

Projektmitarbeiter und Projektleiter

Projektleiter

  • DI DI Gernot  Steindl
    , wissenschaftliche/r MitarbeiterIn
    Forschung Burgenland
    Telefon: +43 5 7705-5441
    E-Mail: gernot.steindl@forschung-burgenland.at
  • Projektmitarbeiter

  • DI Markus  Puchegger, BSc
    , ProkuristIn, Leitung Projektoffice, wissenschaftliche/r MitarbeiterIn,
    Forschung Burgenland
    Telefon: +43 5 7705-5434
    E-Mail: markus.puchegger@forschung-burgenland.at
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