FACDS

Netzstabilisierung und Optimierung des Verteilnetzes durch Einsatz von „Flexible AC Distribution Systems"

Wenn neue Energie-Einspeiser und Verbrauchsmuster entstehen, steigt der Bedarf an Speichersystemen.

Für Engpässe in den Netzen können Speichersysteme sowie deren vorgeschaltete Umrichter auch entsprechende Netzdienstleistungen zur Verfügung stellen und zur Versorgungssicherheit beitragen.

Das Projekt FACDS beschäftigt sich mit der Definition netzdienlicher Funktionalitäten von zukünftig dezentralen Speichersystemen in elektrischen Verteilnetzen mit simulationstechnischer Validierung auf Systemebene (Netzsimulation) und Komponentenebene (Regelungssystementwicklung).

Zusätzlich erfolgt in FACDS eine Laborvalidierung der Umrichtersysteme.

Hauptbestandteil des Projekts FACDS bildet eine reale Implementierung von Versuchsanlagen in der Seestadt Aspern. 


Methodik 

Der von der Forschung Burgenland abgewickelte Teil des Projekts beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung und Bewertung von Einsatzmodellen der Speicher. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit von Energiespeichersystemen steht hier die Identifikation und Bewertung von möglichen Mehrfachnutzungsszenarien im Mittelpunkt.

So könnte ein Speicher beispielsweise gleichzeitig zur Netzstützung, zur Erhöhung der Spannungsqualität, als Flexibilität am Strommarkt als auch zur Eigenverbrauchserhöhung von Kunden-anlagen genutzt werden. Zu berücksichtigen sind hier vor allem gleichzeitig auftretende Anforderungen seitens der Akteure in Hinblick auf Leistung und Energie. Dem gegenüber stehen rechtliche und regulatorische Vorgaben, die bei der Entwicklung von Mehrfachnutzungs-szenarien zu berücksichtigen sind. Die Mehrfachnutzungsszenarien werden in weiterer Folge im Testbed Aspern Smart City umgesetzt. 


Ergebnisse

Die im Projekt untersuchten Speicher werden derzeit im Labor der AIT untersucht und vermessen, sowie unterschiedlichen technischen Prüfungen unterzogen.

Parallel dazu wurden bereits regulatorische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Indikatoren erarbeitet sowie erste Grundszenarien für die Mehrfachnutzung identifiziert.

Projektdauer: 03/2016 - 08/2018 

Darstellung der Projektziele anhand der sechs wichtigen Entwicklungsachsen

Fördergeber, Forschungs- und Kooperationspartner

Fördergeber

Forschungspartner

Projektmitarbeiter und Projektleiter

Projektleiter

  • DI Markus  Puchegger, BSc
    , ProkuristIn, Leitung Projektoffice, wissenschaftliche/r MitarbeiterIn,
    Forschung Burgenland
    Telefon: +43 5 7705-5434
    E-Mail: markus.puchegger@forschung-burgenland.at
  • Projektmitarbeiter

  • DI DI Gernot  Steindl
    , wissenschaftliche/r MitarbeiterIn
    Forschung Burgenland
    Telefon: +43 5 7705-5441
    E-Mail: gernot.steindl@forschung-burgenland.at
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